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35 Jahre Landsberger Kulturbüro präsentiert:

ERWIN PELZIG
"Weg von hier"

Erwin Pelzig

"Weg von hier" – unter diesem Titel schickt Frank-Markus Barwasser sein Alter Ego Erwin Pelzig mit einem neuen Soloprogramm ab 2017 auf Deutschlands Bühnen. "Weg von hier" sind aber auch die Worte, mit denen viele Fluchten beginnen. Gab es einst die Flucht aus der Aufklärung in die Romantik, ist es heute die Flucht aus der Realität in eine gefühlte Wirklichkeit, eine Flucht in die Internet-Schutzräume der Gleichdenkenden, eine Flucht vor der Informationsflut in ein tatsachenbefreites Leben.

Solche Fluchtwege sind verworren und unübersichtlich. Ob sie in eine neue Romantik führen, erscheint ziemlich ungewiss. Weil Erwin Pelzig aber ohnehin lieber bleibt als geht, will er zumindest wissen, was hinter diesen Fluchten steckt. Wem nützen sie und wer sind hier eigentlich die Schleuserbanden? So gräbt und grübelt sich Pelzig in "Weg von hier" durch das Chaos unseres angeblichen Epochenwandels, wie immer begleitet von seinen beiden Freunden Hartmut und Dr. Göbel.

Frank-Markus Barwasser steht seit über 20 Jahren auf Deutschlands Kabarettbühnen. Daneben verfasste er das Theaterstück "Alkaid", welches ab 2010 über zwei Spielzeiten erfolgreich am Münchner Residenztheater aufgeführt wurde. 2007 lief der erste Film mit Erwin Pelzig "Vorne ist verdammt weit weg" in den deutschen Kinos.

Von 1998 bis 2015 war er bei ARD und ZDF mit seiner satirischen Talkshow „Pelzig hält sich“ zu sehen. Gemeinsam mit Urban Priol gab er bis 2013 den Gastgeber in der ZDF-Kabarettsendung "Neues aus der Anstalt".

Nach "Pelzig stellt sich" ist "Weg von hier" Barwassers achtes Kabarett-Solo.

 

Frank-Markus Barwasser (*1960) studierte nach einem zweijährigen Zeitungsvolontariat bei der Main-Post Politikwissenschaft, Neuere Geschichte und Ethnologie an den Universitäten München und Salamanca. Zu Beginn der 1980er Jahre sammelte er erste Bühnenerfahrungen an einem Marionettentheater, 1985 begann dann seine kabarettistische Laufbahn.

Anfang der 1990er Jahre arbeitete Barwasser als Radioreporter beim Bayerischen Rundfunk und wurde bald bekannt für seine Radioglossen. 1993 stand er erstmals als Erwin Pelzig auf der Bühne, jener Kunstfigur, deren äußere Markenzeichen „Cord-Hüdli“ (Cordhut), rot-weiß-kariertes Hemd und Herrenhandtasche sind. Charakteristisch für die Figur ist auch der fränkische Dialekt. Seit 1993 sind mehrere Kabarettprogramme und diverse Tonträger mit Erwin Pelzig und dessen ungleichen Freunden, dem protestantisch-konservativen Dr. Göbel und dem eher einfach gestrickten Hartmut, die beide ebenfalls von Barwasser verkörpert werden, entstanden. Das Hörfunk-Programm Bayern 3 sendete bis April 2009 auch einmal wöchentlich eine aktuelle Radiosatire mit Erwin Pelzig und seinen beiden Gefährten.

Von 1998 bis 2010 produzierte das Bayerische Fernsehen mehrmals jährlich die kabarettistische Talksendung Aufgemerkt! Pelzig unterhält sich, die 2006 mit dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet und ab Oktober 2007 auch im Ersten ausgestrahlt wurde. 2007 entstand in Zusammenarbeit mit Thomas Heinemann der erste Kinofilm mit Erwin Pelzig, die Gesellschaftssatire Vorne ist verdammt weit weg. Im April 2010 feierte im Münchner Residenztheater das Stück Alkaid – Pelzig hat den Staat im Bett unter der Regie von Josef Rödl Premiere. Alkaid bezieht sich dabei offiziell auf den Stern, als Anspielung auch auf al-Qaida.

Im Oktober 2010 übernahm Barwasser in der Kabarett-Sendung Neues aus der Anstalt (ZDF), in der er bereits zuvor regelmäßig einen Gastauftritt hatte, die Rolle von Georg Schramm als Gegenpart von Urban Priol. Zusammen mit Priol verließ er die Anstalt mit der letzten Sendung am 1. Oktober 2013. Ab dem 15. Februar 2011 war Barwasser Gastgeber der Sendung Pelzig hält sich (ZDF). Am 15. Oktober 2015 gab Pelzig auf seiner Internet-Präsenz das Ende der Sendung zum Jahresende bekannt, um sich "neuen Ideen und Projekten zuzuwenden"

 
Samstag, 09. Dezember 2017, 19:00 Uhr • Einlass: 18:30 Uhr
Landsberg, Sport- und Veranstaltungszentrum
Eintrittskarten: Ticketservice Landsberg (Reisebüro Vivell), Kreisbote, TUI Reisebüro Kaufering + alle bekannten Vorverkaufsstellen sowie bei www.eventim.de • Tickethotline: 01806-570070
 
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(PDF 625KB - Quelle: Landsberger Monatszeitung)
 
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