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MARTINA SCHWARZMANN:
"Wer Glück hat kommt"

Martina Schwarzmann

Zwar ist das Gastspiel schon seit Ende Juli ausverkauft, aber: Im Dezember 2011 wird Martina Schwarzmann zum zweiten Mal Mutter. Darüber freuen wir uns sehr für sie und mit ihr. Leider müssen deswegen einige Veranstaltungen im Winter 2011 bzw. Anfang 2012 verschoben werden.

Hierunter fällt auch die Veranstaltung am 03.12.2011 im Sport- und Veranstaltungszentrum Landsberg, die auf den Sonntag, 05.02.2012, verlegt wird.

Bereits gekaufte Karten bleiben selbstverständlich für den Verlegungstermin am 05.02.2012 gültig, auch wenn dort der alte Termin vom 03.12.2011 eingedruckt ist.
Wer die Veranstaltung wegen des neuen Termins nicht besuchen kann, muss die Eintrittskarte bis spätestens 03. Dezember 2011, dem ursprünglichen Termin, zurück geben. Das ist aber nur bei der Vorverkaufsstelle möglich, bei der das Ticket erworben wurde.

Wir bitten um Verständnis für die Terminverlegung und wünschen dem Publikum zum Ersatztermin viel Spaß mit Martina Schwarzmann! Und der Martina Schwarzmann selber halten wir die Daumen für eine glückliche Entbindung.


Sie ist einzigartig in der deutschen Kulturlandschaft, wahrscheinlich hat niemand mit weniger Griffen auf der Gitarre mehr Lieder geschrieben als sie. Jetzt kommt Martina mit ihrem vierten Programm "WER GLÜCK HAT KOMMT". Und sie macht, was sie immer macht.

Sie erzählt Geschichten, singt Lieder - und zwar aus- schließlich solche, die ihr Spaß machen. Das Publikum kann sich sicher sein, dass, obwohl die Künstlerin jetzt verheiratet ist und ein Kind bekommen hat, weder Milde noch Vernunft bei ihr eingekehrt sind. Wo Schwarzmann drauf steht, ist auch Schwarzmann drin. Aber sehen Sie selbst: "Wer Glück hat, kommt."

Ein bisserl Sorgen hatte sich Martina Schwarzmann dann doch gemacht. Wird sie durch die Geburt ihrer Tochter Johanna versehentlich milder und netter? Schlägt auch bei ihr die gefürchtete Stilldemenz, der Wickeltisch-Alzheimer, in aller Härte zu? Denn die bayerische Musikkabarettistin weiß genau: "Viele Frauen würden nach der Geburt gern wieder arbeiten gehen – aber sie finden nicht mehr hin!"

Doch die Schwarzmann und ihre Fans können aufatmen: Die 31-jährige findet mit ihrem vierten Programm "Wer Glück hat, kommt!" mühelos wieder hin – auf die Bühne, zur bewährten Bosheit, und zur Bestform, die ihr 2008 den Deutschen Kabarettpreis einbrachte. "I merk nix, dass ich netter werd", freut sich die meisterhafte Leut-Beobachterin aus Überacker bei Fürstenfeldbruck, und schließt daher auch Gewaltanwendung am Kinderwagerl gegen penetrante Babygrabscher nicht mehr aus: "Ich könnt’ nie jemanden erschießen. Aber dann denk i mir, nur so a bissl ins Knia."

Wobei man sagen muss: Es hat sich doch etwas geändert. Durch den Schwarzmann-Kopf kurven jetzt, womöglich doch hormonell bedingt, noch skurrilere, schrägere und wahnwitzigere Geschichten als vorher schon. Martina Schwarzmann züchtet neuerdings Bananen im Kirschbaum, tuckert mit dem Mofa zum Hells-Angels-Treffen, enthüllt den bisher völlig unbekannten Zusammenhang zwischen Intimpiercings und Gulasch, und fragt sich, ob sich die Sternsinger in Afrika eigentlich weiß anmalen.

Und so hat sie alles andere als ein reines Baby-, Wickel- und Windel-Programm unter dem Motto "Szenen einer Wehe" auf die Beine gestellt – denn dazu ist das Leben viel zu kunterbunt "g’scheckert", dazu hat die Schwarzmann zu viele Geschichten zu erzählen und zu viele Lieder zu singen, um sich nur auf ein einziges Thema zu konzentrieren. Auch wenn es noch so spannend, neu und aufregend ist.

Weil Mutterschaft ist, wenn die Mutter schafft, hat die "Mundartistin" (Süddeutsche Zeitung) im letzten Jahr zahllose neue Geschichten und Lieder über den großen Wahnsinn im Kleinen geschrieben, und bringt als brillante Beobachterin einmal mehr die zentralen Fragen auf den Punkt, die sich jeder einzelne ihrer Zuschauer auch schon immer gestellt hat, und die in "Wer Glück hat, kommt!" endlich Aufklärung finden. Zum Beispiel: Warum müssen Rennradfahrer auf der Straße eigentlich immer zu viert nebeneinander fahren, selbst wenn sie nur zu dritt sind?

Zudem beweist Martina Schwarzmann mehr denn je, dass wahrscheinlich niemand mit weniger Griffen auf der Gitarre mehr lustige und schöne Lieder schreibt als sie. Wenn sie über ihren "Urlaub auf der anderen Seite der Wasserlache" singt, auf der alles auf dem Kopf steht, wo die Füße oben und der Himmel unten ist, und wo der Schuhbeck Fonsä bei Kentucky Fried Chicken kocht – dann ist sie mit diesem hinreißenden Song der Liedermacherei beinahe näher als dem Kabarett, und zeigt ganz neue Facetten.

Und so lautet die frohe Botschaft nach Martina Schwarzmanns Entbindung vom neuen Programm: Künstlerin wie Zuschauer sind wohlauf!
Wer Glück hat, kommt - hin!

 
Samstag, 03.Dezember 2011
20:00 Uhr (Einlass 19:30 Uhr)
Sport- und Veranstaltungszentrum Landsberg

  ausverkauft  
 
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